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Auf einen Blick

ELR

Entwicklung Ländlicher Raum (ELR)-Schwerpunktgemeinde


Mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Gemeinden und Dörfer geschaffen. Um den Herausforderungen im Ländlichen Raum noch besser gerecht werden zu können, unterstützt das Land Gemeinden mit einem besonderen Entwicklungsbedarf gezielt und zwar durch die Anerkennung als so genannte  Schwerpunktgemeinde.


Die Gemeinde Balgheim gehörte schon ab dem Jahre 2000 zu den Modellgemeinden des ELR. Das Regierungspräsidium Freiburg hat mit Erlass vom 16.09.2015 nunmehr die Gemeinde Balgheim nach Vorlage eines umfassenden Entwicklungskonzepts als Schwerpunktegemeinde anerkannt. Diese Anerkennung ist fünf Jahre gültig, also ab dem Programmjahr 2016 bis einschließlich des Jahres 2020.


Schwerpunktgemeinden zeichnen sich vor allem durch ihre aktive Bürgerschaft aus. Sie beziehen die Bevölkerung bereits bei der Planung zur Gemeindeentwicklung aktiv mit ein und beteiligen diese an Gestaltungsprozessen in der Gemeinde. Zudem setzen sich Schwerpunktgemeinden mit der demografischen Entwicklung auseinander, leisten einen Beitrag zu einer flächensparenden Siedlungspolitik und ergreifen Maßnahmen zum Schutz von Natur und Landschaft. Dieses Engagement wird mit einem Fördervorrang und einem 10 Prozent höheren Fördersatz bei gemeinwohlorientierten Projekten nach dem ELR unterstützt.

Die Neuausrichtung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum ab dem Jahr 2015 sieht grundsätzlich eine besondere Förderung der Gemeinden bei der Bewältigung des demographischen Wandels sowie der ökologischen und sozialen Modernisierung vor.


Diese umfasst folgende Themenbereiche:


  • Interkommunale Zusammenarbeit
  • Gemeinwohl
  • Innenentwicklung
  • Bürgerbeteiligung

  • Die Förderschwerpunkte liegen weiterhin in den Bereichen:


  • Wohnen
  • Grundversorgung
  • Arbeiten
  • Gemeinschaftseinrichtungen

  • Eine besondere Rolle bei der Förderung spielt auch der Klimaschutz. Im Sinne eines schonenden Umgangs mit den natürlichen Lebensgrundlagen führen Energieeinsparungen, verbesserte Energieeffizienz, Verwendung von erneuerbaren Energien oder die Anwendung ressourcenschonender Bauweisen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang. Dies ist für kommunale Projekte Fördervoraussetzung. Flankierend hat die Gemeinde Balgheim deswegen einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt, um sich nicht nur zukunftsfähig bzw. nachhaltig auszurichten, sondern auch um die bereits seit Jahren praktizierte Nachhaltigkeit sichtbar zu machen.


    Bearbeitungsstellen im Antragsverfahren sind das Landratsamt Tuttlingen, welchem die Vorprüfung unterliegt, sowie das Regierungspräsidium Freiburg.


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